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Ford Mustang - Ausbau und Montage der Chromleisten und der ScheibenBitte nicht wundern �ber eine manchmal unprofessionelle Bezeichnung der Teile! Ich m�chte, dass auch der Laie mit unprofessionellen Begriffen diese Seite ergoogeln kann ;-) Bei allen Arbeiten sollte man nach den f�r den Mustang erh�ltlichen Handb�chern vorgehen. AusbauBevor man die Front- oder die Heckscheibe ausbauen kann, muss man die Chromleisten (moldings) rund um die Scheiben entfernen. Diese werden durch Befestigungsclipse gehalten, die an den Scheibenrahmen (Blechbereich rund um die Scheiben) befestigt sind. Der Trick ist der, dass man mit einem flachen Spezialwerkzeug zwischen den Chromleisten und der Scheibengummidichtung hindurch hinter die Halteclipse hakt und diese nach innen (also zur Scheibe hin) zieht, so dass die Clipse aus einer Nut in der Chromleiste gezogen werden und die Leiste freigeben. Der Theorie zufolge kann man die Leisten dann problemlos entnehmen. Das setzt allerdings voraus, dass man die Clips wie vorgesehen bewegen kann. Leider sind nach meiner Erfahrung die
alten Scheibendichtungsgummis (weatherstrips) meistens steinhart. Die zwischen
Dichtgummi und Scheibenrahmen (und damit auch um die Halteclipse herum)
gespritzte Dichtungsmasse hat zudem meistens im Laufe der Jahre die Konsistenz von
uraltem festgetretenem Gro�stadtb�rgersteigkaugummi angenommen. All das hat
zur Folge, dass sich Wenn man Wert darauf legt, sowohl Scheiben als auch Chromleisten unbesch�digt auszubauen, sollte man mit sehr viel Fingerspitzengef�hl und Geduld zu Werke gehen. Aber nun zur Sache: Das bereits angesprochene Spezialwerkzeug kann man sich selbst bauen, indem man einen gew�hnlichen Malerspachtel wie folgt anschleift: Damit geht man nun vorsichtig zwischen Chromleiste und Gummidichtung und versucht die Halteklipse zu "ertasten". Hat man einen gefunden, hakt man dort ein und zieht ihn vom Scheibenrahmen weg, also zur Scheibe hin: Bild oben: Beispiel Windschutzscheibenrahmen
- so wird das Werkzeug angesetzt. Bei den vorderen Zierleisten beginnt man mit dem Ausbau der oberen Leisten. Manchmal kann man sie auch zur Seite hin wegziehen (Kratzergefahr! Lack vorher gut abkleben). Dann die seitlichen Leisten abnehmen. Die langen unteren Leisten vorn und hinten sind ein Problemfall. Hier sollte man an den Enden beginnen: mit dem pr�parierten Spachtel die Halteclipse wegziehen, w�hrend ein Helfer die Leiste vorsichtig, aber mit Nachdruck nach oben zieht. Dann Clip f�r Clip zur anderen Seite hinarbeiten. Sitzen die Chromleisten sehr fest (wie bei meiner unteren Heckscheibenleiste) sollte man mit einem scharfen Gegenstand zwischen Chromleiste und Karosserie eintauchen und versuchen, die Dichtungsmasse zu zerteilen. Ich habe dabei immer kr�ftig Caramba als Trennmittel dazulaufen lassen, damit die Klebemasse nicht gleich wieder zusammenklebt. Au�erdem rutscht die Chromleiste dann besser heraus. Hier noch einmal eine Nahaufnahme des Chromleistenhalteclipses: Hat man die Chromleisten
raus (hat bei mir �ber zwei Stunden gedauert - alles heil geblieben :-) geht es
an den Scheibenausbau. Mustangscheiben bis 1968 sind mit Scheibengummis
montiert, ab Modelljahr 69 sind sie geklebt. Versucht erst gar nicht, die Scheibe wie
gewohnt durch sanften Druck von innen nach au�en rausdr�cken zu wollen. Das
Gummi ist in der Regel viel zu hart und widerspenstig. Auf KEINEN Fall
versuchen, die Scheibe mit einem Schraubenzieher o.�. rauszuhebeln. Einem
leisen "knacks" seitens der Scheibe folgt in der Regel ein herzhafter
Fluch des Restaurators und eine teure Neuanschaffung. Dann in den Wagen setzen und vorsichtig mit der flachen Hand gegen die Scheibe dr�cken , w�hrend drau�en ein Helfer bereitsteht, um die Scheibe abzufangen. Der Lohn der M�he: Weitere Bilder sind in den Fotoalben ! EinbauF�r die Montage der Front- und Heckscheiben sollte man auf jeden Fall neue Gummidichtungen verwenden und je Scheibe 1-2 Kartuschen dauerplastische Dichtungsmasse bereitlegen. Ich habe die besten Erfahrungen gemacht mit Terodicht von Teroson . "Dauerplastisch" hei�t, dass die Masse nicht fest wird und auch nicht aush�rtet. Sie beh�lt ihre klebrig-cremige Konsistenz. Auf keinen Fall sollte man den heute �blichen Scheibenkleber oder Acryl bzw. Silikon verwenden! Zun�chst mal die neuen Zierleistenhalteclipse - mit ordentlich Terodicht darunter - einbauen (auf dem Bild sieht man auch den saddle-farbigen Himmel mit der in Zeiten der Mondfl�ge top-aktuellen "Moonskin-Oberfl�che" und das wei�e Vinyl des neuen Vinyldachs am Scheibenrahmen):
Dabei darauf achten, dass man beim 67/68er Coup� am Heckfenster sieben Clipse braucht, die bedeutend l�nger sind als der oben abgebildete => nicht vertauschen! Es kann nicht schaden, die Clipse ebenfalls neu zu beschaffen. Es ist nichts �rgerlicher als wenn die Chromleisten nicht richtig einrasten und an einer Ecke hochstehen. Da die Repro-Clipse aber z.T. von schlechter Qualit�t sind, w�rde ich wie �berall beim Mustang soweit m�glich Originalteile wieder verwenden! Dann reichlich Terodicht Gummi auf die Scheibe ziehen, die �bersch�ssige Dichtmasse quillt raus (kann einfach weggerubbelt werden): Windschutzscheiben
haben wir vom Oldenburger US-Car Stammtisch �brigens g�nstig mit einer Nun eine Lage Terodicht au�en auf den Scheibenrahmen der Karosse spritzen (dorthin, wo der Gummi hinkommt). Dann eine feste Kordel, Schnur oder (mein Favorit) eine W�scheleine mit Drahtkern rundherum und die Enden �berlappend in der Scheibenrahmen-Dichtlippe des Gummis versenken, Gummi mit Sp�li, Vaseline o.�. rutschig machen, Scheibe auf den Scheibenrahmen legen, dabei die losen Enden der Schnur in den Innenraum stecken. Schnur nach innen ziehen, w�hrend ein Helfer von au�en leichten Druck auf die Scheibe aus�bt Die Gummilippe wird dabei nach innen gezogen und die Scheibe flutscht in ihre Position: Falls dabei etwas Dichtmasse an den Himmel oder auf das Armaturenbrett kommt: keine Panik! Keine scharfen L�sungsmittel verwenden - Terodicht l�sst sich einfach abrubbeln. Nun von au�en zwischen Gummi und Scheibenrahmen noch reichlich Dichtmasse spritzen, Zierleisten (moldings) einclipsen - fertig! Die Zierleisten sollten in einer sinnvollen Reihenfolge eingerastet werden, damit sie korrekt ineinander greifen. Vorne z.B. zuerst die untere Leiste, dann die beiden Seitenleisten und zuletzt die beiden oberen Zierleisten. Manchmal muss man mit einem LEICHTEN Schlag nachhelfen, wenn die Chromleiste nicht einrasten will. Ich nehme daf�r ein St�ckchen Weichholz (z.B. ein 20 cm kurzes Brett), lege es auf die Zierleiste (evtl noch eine d�nne Lage Gummi dazwischen) und klopfe ganz leicht mit einem kleinen Hammer drauf. Dabei darauf achten, dass der untere Steg der Zierleiste zwischen Clips und Karosserie gleitet. Update 2012-04-07 Hinweis f�r die Besitzer der Modelle ab 1969: Die Windschutzscheiben bei diesen Modellen sind geklebt. Dabei gibt es kleine, aber entscheidende Unterschiede zu den heutigen geklebten Scheiben und man sollte darauf achten, einen geeigneten Klebstoff zu verwenden. Den folgenden Hinweis erhielt ich von Theo, einem Spezialisten der Baujahre 69/70, den ich wegen seines Fachwissens und seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Mustangschrauberszene sehr sch�tze: "Es ist bei den
Mustangs ab '69 SEHR WICHTIG, die Frontscheibe mit dem RICHTIGEN MATERIAL
einzukleben. Da MODERNE Scheibenkleber die Scheiben KRAFTSCHL�SSIG (die
Scheiben sind heutzutage tragende Elemente der Karosserie!) mit dem Rahmen
verbinden, d�rfen diese (PU-basierten) Kleber bei den alten Mustangs NICHT
VERWENDET WERDEN! Die Scheiben w�rden in k�rzester Zeit rei�en. Weitere Bilder finden Sie in den Fotoalben ! |
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