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Auf dieser Seite stelle ich meine fr�heren Projekte vor: ein 68er Fastback (Vollresto), ein 68er Cabrio (nur umger�stet f�r T�V und um ihn einen Sommer zu fahren) und noch ein 1968er Convertible (Vollresto)Durch einen Klick auf die Bilder �ffnen Sie die Gro�ansicht (Javascript). Ein erneuter Klick schlie�t die gro�en Bilder. Fastback, Teil 1 (1991): Zustand vor der Restaurierung - eine traurige BestandsaufnahmeGekauft 1991 f�r 6000 DM. Heute m�sste man dank der "Gone In 60 Seconds"-Hysterie noch etliche Tausender drauflegen (in Euro!).
Fastback, Teil 2 (1992): Zerlegung und Restaurierung der BauteileDie Karosseriearbeiten wollten kein Ende nehmen. Gerade im Heckbereich mussten gro�fl�chig Bleche ausgetauscht werden. Der Wagen wurde vor Beginn der Schwei�arbeiten mit speziellen Stahlrohrrahmen verst�rkt, um Verzug zu verhindern und exakte Passungen zu garantieren. Der Motor sah schon bedeutend besser aus - die Ma�e aller beweglichen Teile waren noch weit von den Verschlei�grenzen entfernt. Es gen�gte ein neuer Dichtsatz und vorsichtshalber neue Kolbenringe sowie eine neue �lpumpe. Auch das unkaputtbare "Toploader" Vierganggetriebe konnte nach Zerlegung, Reinigung und Zusammenbau wieder an seinen Platz unter dem Mustang zur�ckkehren. Viele Teile wurden bei Mustangs Unlimited und beim National Parts Depot in den USA bestellt. Die Preise waren niedrig und der Dollar stand g�nstig. Fastback, Teil 3 (1993-1994): ZusammenbauDie Rohkarosserie und die restlichen Blechteile haben wir zu Lackierer Friedrichs gebracht. Die Lackierung hat zwar etwas l�nger gedauert als die zugesagten drei Wochen ("Dree week, heel wiss")*, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. BMW dunkelgr�n #289. Dar�ber Klarlack, dem der Lackierer eine Spur des dunkelgr�nen Lacks beigemischt hatte - satter, tiefer Glanz war das Resultat. * plattdeutsch f�r Anf�nger: Dree week, heel wiss (sprich: dr�ih weeg, h�il wiers) hei�t auf hochdeutsch "Drei Wochen, ganz bestimmt" Die erste Fahrt f�hrte zu einem Ford Spezi in Aurich, Spur und Sturz einstellen. Die zweite Fahrt ging zum T�V nach Siegen. Nach wenigen Kilometern l�ste sich die Exzenterschraube der Sturzeinstellung. Ich w�re fast von der Stra�e geflogen, es ist so gerade noch mal gut gegangen. Der Auricher Fordh�ndler wies ein Verschulden weit von sich und ging ein paar Monate sp�ter pleite. Recht so. Das sollte die einzige Panne bleiben. Die weite Strecke und die Neuabnahme wurden ohne die geringsten Probleme gemeistert. Ich habe den Mustang als alltagstauglichen Wagen kennen gelernt. Den Wagen habe ich verkauft wg. Projekt "Cabrio", s.u. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich den Film "Bullitt" mit Steve McQueen in der Hauptrolle ansehen. Die schon legend�re Verfolgungsjagd in San Francisco gibt reichlich Gelegenheit, einen 68er Fastback in voller Aktion zu erleben. Der Wagen im Film ist jedoch ein 390 GT mit 6,6 Liter Big-Block Motor. Mein Wagen hatte den relativ sparsamen (begn�gte sich bei moderater Fahrweise mit 12 Litern/100 km), aber dennoch ausreichend kraftvollen "Smallblock" mit 4700 ccm, 195 SAE-PS und Doppelvergaser. Zweiter MustangCabrio, 4,9 ltr. V8, prima Zustand, aus New Mexico importiert. Den haben wir sehr problemlos auf StVZO umgebaut, m�ngelfrei durch den T�V gebracht, zugelassen ohne Probleme und einen hei�en Sommer lang gefahren. Klasse Teil, aber verkauft zur Finanzierung des n�chsten Projekts. . . . und 1995/1996: mein drittes und vorletztes Mustangprojekt.Ein 1968er Cabrio aus Florida (Eigenimport) mit elektrohydraulischem Verdeck, der begehrten J-Code 302-4V Maschine und Toploader Vierganggetriebe. Unten auf dem ersten Bild sieht man deutlich eine Schwachstelle aller Mustangs der ersten Generation: die Frischluftk�sten (cowl vents) im Bereich unter der Windschutzscheibe sind in der Regel vergammelt und sollten gr�ndlich inspiziert werden. Die Wasserabl�ufe zum Radkasten hin wurden oft ab Werk mit Karosseriedichtmasse verschmiert, so dass sich hier Feuchtbiotope bilden konnten. Die Reparatur ist sehr aufw�ndig: die Windschutzscheibe, die Kotfl�gel etc. m�ssen zun�chst demontiert werden. Unz�hlige Schwei�punkte des Windlaufblechs sind anschlie�end aufzufr�sen , um an den kritischen Bereich zu kommen. Daf�r gibt es spezielle Schwei�punktfr�ser, die nur im oberen Blech den Bereich um den Schwei�punkt trennen und das untere Blech unbesch�digt lassen, so dass man das Blech anschlie�end wieder sauber aufpunkten kann. Es sind �ber 100 Schwei�punkte... So was tut sich niemand gerne an, aber es ist auch nicht angenehm, wenn beim frisch restaurierten Mustang das Regenwasser unter dem Armaturenbrett heraustropft und die neuen Teppiche und die Bodenbleche nass werden. Also besser einige Tage Mehraufwand f�r die cowl vents einplanen. Die Bleche gibt es z.B. bei Mustangs Unlimited, aber in minder schweren F�llen kann man sich auch selbst Bleche dengeln. Sorgf�ltiges Arbeiten ist erforderlich, damit sp�ter die Scheibenwischerarme exakt durch die L�cher im Windlaufblech passen. Es gibt auch eine Art "Plastikh�te", die mit viel Silikon von unten auf den Rost geklebt werden und sicherlich ein paar Monate dicht halten. Alternativ kann man auf die Frischluftschlitze unter der Windschutzscheibe Acrylabdeckungen schrauben, so dass weder Regen noch Frischluft in das Wageninnere kommen. Auch Murks in meinen Augen. Diesen Mustang habe ich sp�ter auf Wunsch des K�ufers mit einer 9 Zoll Hinterachse, Schmiedekolben sowie mit Edelbrock-Performer-Leichtmetallk�pfen, Edelbrock-Ansaugspinne, einer etwas "w�rmeren" Nockenwelle und Vierfachvergaser von Edelbrock ausgestattet. Mehr Power als man vern�nftigerweise dem Cabriochassis zumuten sollte . . .
Hier geht's zu meinem letzten Projekt (68er Coup� aus California) |
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